"Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiss..."

Ein schönes Bonmot, das selbstironisch den Umgang mit Wissen in einem internationalen Großkonzern beschreibt. Vereinfacht geht es darum, das "Rad nicht zu dritten Mal neu zu erfinden" oder zum X-ten Mal denselben Fehler zu begehen. Was heute in vielen international operierenden Großkonzernen über sogenannte Knowledge Management Systeme gelöst wird, die im Grunde eine unternehmensinterne EDV-basierte Wissensdatenbank darstellen, bereitet kleinen und mittleren Unternehmen häufig Schwierigkeiten. Wissen ist Macht. Wissen basiert auf Gelerntem und auf Erfahrung. Die Preisgabe von Wissen erfordert jedoch auch empfundene Wertschätzung, Respekt und Achtung. Ein erfahrener Mitarbeiter, der Geringschätzung empfindet und dessen Leistungsentfaltung unterdrückt wird, gibt sein Wissen ungern oder gar nicht weiter. Die neu eingeführte EDV-Wissensdatenbank wird daran leider auch nichts ändern. Wenn "der Acker zubetoniert wird", kann die Saat nicht aufgehen und verkümmert. Den Blick dabei auf den oder auf bestimmte Mitarbeiter zu werfen ist eine Sache. Den Blick etwas genauer auf das Führungsverhalten Einzelner zu richten, die gegenüber der nächsten Hierarchiestufe sehr freundlich und professionell wirken, kann hingegen Überraschungen zutage bringen. Korrekturen in diesen Bereichen verbessern vielerorts die interne Kommunikation und den Wissenstransfer. In der Luftfahrt, ein sensibler Bereich, in dem Kommunikation im wahren Wortsinn lebenserhaltend ist, gibt es interessante Ansätze wie Crew Ressource Management (CRM) oder Crew Coordination Concept (CCC), die in Teilen durchaus auf die Kommunikationskultur von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) applizierbar sind.

 

"Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzeln." Johann Gottfried Herder

 

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